Zwerchfellbruch Symptome

Zum Zwerchfellbruch kommt es, wenn das Zwerchfell (Diaphragma) eine Schwäche oder  ein Defekt aufweist. Liegt ein Defekt oder eine Schwäche im Zwerchfell vor, können unterschiedliche Anteile des Magens oder des Inhalts des Bauches in den Brustraum übertreten. Verursacht ein Zwerchfellbruch Beschwerden, muss dieser in der Regel operiert werden. Medizinisch wird der Zwerchfellbruch Hiatushernie genannt.

Zwerchfellbruch und dessen Häufigkeit

Die häufigste Form des Zwerchfellbruches ist die durch den Speiseröhrenschlitz. Ca. 90 % der Zwerchfellbrüche finden sich in den Fällen der axialen Hernien. Zwerchfellbrüche seitlich der Speiseröhre (paraösophagealen Hernien), sind dagegen sehr selten.

Ältere Menschen sind von einem Zwerchfellbruch häufiger betroffen. Um eine angeborene Form des Bruches handelt es sich, wenn das Zwerchfell fehlentwickelt ist.

Symptome eine Zwerchefellbruches

Ob man bei einem Zwerchfellbruch Symptome hat, richtet sich in der Regel nach Art und Ausmaß der jeweiligen Hernie.

Symptome Typ I Zwerchfellbruch

Meist treten keine Symptome beim Typ I auf. Jedoch berichten Betroffene oft von:

  • Sodbrennen
  • Schmerzen hinter dem Brustbein oder Oberbauch

Symptome Typ II Zwerchfellbruch

Am Anfang des Bruches treten oft noch keine Beschwerden auf. Im Verlauf des Zwerchfellbruchs fällt es den Betroffenen schwer zu Schlucken.

  • Möglicherweise fließt der Mageninhalt zurück in die Speiseröhre
  • Druck in der Herzgegend und Kreislaufbeschwerden, meist nach dem Essen

Behandlung: Zwerchfellbruch

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Ein Zwerchfellbruch wird operiert, wenn der betroffene Beschwerden wie eine chronische Refluxkrankheit hat. Oft muss jedoch ein Zwerchfellbruch nicht behandelt werden.

Bei der Refluxkrankheit wird die Speiseröhre und die Schleimhaut angegriffen, indem der Magensaft rückfließt. Daraus können Schleimhautschäden und Blutungen resultieren. Leidet man unter längerem Zeitraum an der Refluxkrankheit, kann das Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken, erhöht sein. Wurde die Schleimhaut aufgrund des Bruches „geschädigt“, könnte ein operativer Eingriff ebenfalls sinnvoll sein.

Um die Refluxkrankheit einzudämmen und die Beschwerden zu mildern, können entsprechende Medikamente verschrieben werden, welche die zurückfließende Magensäure bekämpfen. Entweder wird die Säuremenge reduziert oder der Säuregehalt ausgeglichen.